Kooperationspartner Neurologische Klinik in Bad Aibling
Im September 2007 übernahm Steffi's Pflegeteam den ambulanten Pflegedienst „Cura Mobil” der Schön Holding mit 10 Mitarbeitern
und 20 Patienten. Gleichzeitig schloss Steffi's Pflegeteam mit der Neurologischen Klinik Bad Aibling, die zu den Schönkliniken gehört, eine Kooperationsvereinbarung.
Ziel dieser Kooperation ist die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Überleitungspflege durch Steffi's Pflegeteam auf Wunsch der Patienten der
Neurologischen Klinik Bad Aibling. Somit wir der Übergang zwischen einem stationären Krankenhausaufenthalt und der anschließenden
Versorgung, insbesondere mit Leistungen der Grundpflege und / oder der medizinischen Behandlungspflege in der Häuslichkeit des Patienten
gewährleistet. Steffi's Pflegeteam ist daher seit September 2007 mit einem weiteren Stützpunktbüro direkt in der Neurologischen Klinik vertreten,
um so einen engen Kontakt und Informationsaustausch zu den Patienten und den behandelnden Ärzten zu bekommen.
von links nach rechts:
Ursula Ulbricht
Pflegedienstleitung
Anneliese Menzel
Geschäftsführung
(Steffi's Pflegeteam)
Carla Naumann
Kaufmännische Leitung
(Neurologische Klinik)
Frau Gruber
Stellvertretende Pflegedienstleitung
(Neurologische Klinik)
Überleitungspflege
Case Management in Form von „Überleitungspflege“ wie es der ambulante Pflegedienst „Steffi´s Pflegeteam“ und die Neurologische Klinik Bad Aibling seit 01.09.2007 praktizieren, hat Zukunft.
Die Verweildauer der Patienten in den Krankenhäusern wird immer kürzer. Die Patienten, die in die Häuslichkeit oder in ein Pflegeheim entlassen werden, brauchen daher zeitnahe Unterstützung und Beratung.
Für die Überleitung aus dem Krankenhaus muss keine Pflegebedürftigkeit im Sinne des SGB XI bei den jeweiligen Patienten vorliegen. Es reicht die Voraussetzung eines kurzfristigen pflegerischen Unterstützungsbedarfes im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt.
Die Beratung und Schulung ist somit unabhängig von einer Einstufung eines Patienten im Rahmen der Pflegeversicherung und kann auch bei einem voraussichtlichen Pflegebedarf im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt von unter sechs Monaten vom Versicherten oder einem Angehörigen beantragt werden.
Wie sieht das in der Praxis aus?
Eine examinierte, zusätzlich geschulte Alten- oder Krankenpflegerin besucht die Angehörigen in der Wohnung der Kranken, gehen vor Ort auf die speziellen Pflegeanforderungen ein und demonstrieren, welche Hilfsmittel dabei nützlich und sinnvoll sind. Anschließend werden die einzelnen Handgriffe so lange geübt, bis sich die Pflegende sicher fühlt und die konkrete Pflegesituation in körperschonender Haltung beherrscht.
Weil dieses Training in häuslicher Umgebung und direkt mit dem Kranken stattfindet, ist es viel intensiver als ein Pflegekurs in einer Gruppe. Schließlich können wir ganz gezielt auf persönliche Bedürfnisse eingehen, aufkommende Fragen sofort beantworten und genau abgestimmte Tipps und Hilfestellungen weiterleiten. Dies geschieht nicht selten schon im Krankenhaus, um den Übergang aus der stationären Pflege in die eigenen vier Wände zu erleichtern und um eventuell vorhandene Ängste vor diesem Schritt abzubauen.
Die individuelle Pflegeanleitung umfasst freilich nicht allein die Praxis. Während der jeweils bis zu zweistündigen Treffen wird Hintergrundwissen über die im Einzelfall vorliegende Krankheit vermittelt, gibt´s Hinweise auf zusätzliche Betreuungsangebote wie etwa Kurzzeit- oder Tagespflege sowie gute Ratschläge hinsichtlich geeigneter Ernährung und optimaler Hilfsmittel. Anregungen, die für die pflegenden Angehörigen Gold wert sind, werden sie doch oftmals über Nacht mit bisher ungekannten Anforderungen konfrontiert. Einen Angehörigen zu pflegen und zu betreuen, ist anstrengend und belastend – sowohl körperlich als auch seelisch. Professionelle Unterstützung ist dabei unerlässlich, denn wer weiß schon, was in der speziellen Situation richtig ist.
Anleitung am Krankenbett
„Wie geht es jetzt bloß weiter?“ Die Frage stand Helga K. ständig vor Augen. Nach einem überwundenen Schlaganfall sollte ihr Ehemann aus dem Krankenhaus entlassen werden – halbseitig gelähmt, mit starken Sprachstörungen, kurz: dauerhaft pflegebedürftig. Eine Aufgabe, der sich die 63-jährige nicht gewachsen fühlte.
Doch sechs Wochen später sieht ihre Welt schon anders aus. Der ambulante Pflegedienst „Steffi´s Pflegeteam“ hat die regelmäßige Versorgung von Herrn K. übernommen. Und seine Frau lernt, ihren Mann zu pflegen – zu Hause, gemeinsam mit dem Kranken, unter behutsamer Anleitung einer besonders qualifizierten Fachkraft.
Und das Gute ist, die Kosten werden von den Krankenkassen nach dem Prinzip „ambulant vor stationär“ in voller Höhe übernommen.
Spezialklinik zur umfassenden Versorgung und Rehabilitation von schwerst Schädel–Hirn–Erkrankten. Umfassende Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Alzheimer Therapiezentrum mit Beratung und Schulung auch der Angehörigen.
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